es ist SOMMER...es ist WARM...die SONNE scheint...und ich esse Ostereier von Hachez.
Gerade war ich bei einem Vortrag des Heraugebers der Shell Jugendstudie, der gerade eine riesen Kinderbefragung durchgeführt hat. Interessant...so schlecht steht es um die KInder von heute gar nicht. Es kam heraus, dass:
-80% der Kinder gut mit ihren Eltern auskommen, mit deren Zuwendung zufrieden sind und ihre Kinder genauso erziehen würden, wie sie erzogen werden
-das Verhältnis zwischen Kindern und Eltern noch nie so harmonisch war wie heutzutage
-die meisten Kids gut mit Konsum und Medien umgehen können
-KInder heutzutage informiert und pragmatisch sind
-KInder schon mit 11-12 Jahren geschlechtsreif sind und sich dafür die Jugendphase bis ins nicht Definierbare fortsetzt...
-die Merheit der Mädchen immernoch Familie gründen möchte (leider ziehen da immer weniger Jungs mit)
-nur bei ca. 20% der KInder bis 11 Jahre alles so schief läuft, wie in den Medien dargestellt...Eltern sich ihnen nicht angemessen zuwenden, sie von Computer und Medien erzogen werden, keinen guten Konsumumgang haben,...
das lässt doch hoffen, gerade mich, die ich mit den 20% arbeite und mir kaum vorstellen kann, dass es auch noch KInder gibt, die anders drauf sind!!!!
Mittwoch, 9. Juni 2010
Sonntag, 6. Juni 2010
Mein Wochenende
Als ich am Freitag Mittag neben unserer Tür auf der Straße saß und leckeren Halumi aß, kamen auf einmal 2 mit Hilfe von schrillem Sound auf sich aufmerksam machende blaue (oder waren sie grün?) und ein großes rotes Auto vor mir zum stehen und sogleich stürmten 2 Polizisten und ein Feuerwehrmann in MEIN Haus...mit leicht besorgtem Blick schaute ich ihnen nach und dann wieder auf meine Gabel...5 Minuten später kamen sie schon wieder heraus und traten den Rückzug an...diesmal nicht so wichtigtuerisch, sondern ganz leise, als sei nichts geschehen...
...die nächsten Tage verbrachte ich im Norden auf der Hochzeit meiner Lieblingsesther und in Bremen, wo sich dann eine sehr kulinarische Mitfahrgelegenheit für den Rückweg auftat. Für 20€ sollte ich mit dem Schnellzug nach Berlin fahren können...auf meine Frage wie das denn möglich sei, anwortete der Inserierende, er habe irgentwann mal einen Behindertenausweis mit einem B für Begleitung bekommen...aha, interessant...natürlich ließ ich es mir nicht nehmen, mir dieses irgentwann mal auf der Fahrt mit dem leicht gehbehinderten, aber ansonsten völlig gesunden Menschen, etwas genauer erklären zu lassen...kriegt ja nicht jeder mal eben so einen Ausweis mit einem B drin!!!
Der gute Victor (Namen werden selbstverständlich zum Schutz der Person geändert und dienen auschließlich der verbildlichung der Erzählung für den Leser...wozu auch Adjektive sich äußerst gut eigenen) mit dem runden Bauch und den netten braunen Hundeaugen erklärte mir, dass er wegen seiner Gehbehinderung einen Ausweis beantragt habe, auf dem Amt fand er sich dann einer niedlichen, hageren Greisin gegenüber, die ihn ganz begeistert wissen ließ, dass sie aus dem selben polnischen Kaff stamme wie Victor...nachdem dieser ihr Bericht über die momentane Lage im Dorf erstattet hatte, zwinkerte die kleine Dame ihm zu und überreichte ihm einen grünen Ausweis mit der Bescheinigung über eine 80%igen Behinderung und mit einem B.
Seitdem fährt Victor immer in Begleitung Zug und kauft sich auch mal einen Behindertenkarte fürs Fußballstadion, nachdem es sich einen Rollstuhl im Rollstuhlverleih ausgeliehen hat...nett, die Polen :-)
...die nächsten Tage verbrachte ich im Norden auf der Hochzeit meiner Lieblingsesther und in Bremen, wo sich dann eine sehr kulinarische Mitfahrgelegenheit für den Rückweg auftat. Für 20€ sollte ich mit dem Schnellzug nach Berlin fahren können...auf meine Frage wie das denn möglich sei, anwortete der Inserierende, er habe irgentwann mal einen Behindertenausweis mit einem B für Begleitung bekommen...aha, interessant...natürlich ließ ich es mir nicht nehmen, mir dieses irgentwann mal auf der Fahrt mit dem leicht gehbehinderten, aber ansonsten völlig gesunden Menschen, etwas genauer erklären zu lassen...kriegt ja nicht jeder mal eben so einen Ausweis mit einem B drin!!!
Der gute Victor (Namen werden selbstverständlich zum Schutz der Person geändert und dienen auschließlich der verbildlichung der Erzählung für den Leser...wozu auch Adjektive sich äußerst gut eigenen) mit dem runden Bauch und den netten braunen Hundeaugen erklärte mir, dass er wegen seiner Gehbehinderung einen Ausweis beantragt habe, auf dem Amt fand er sich dann einer niedlichen, hageren Greisin gegenüber, die ihn ganz begeistert wissen ließ, dass sie aus dem selben polnischen Kaff stamme wie Victor...nachdem dieser ihr Bericht über die momentane Lage im Dorf erstattet hatte, zwinkerte die kleine Dame ihm zu und überreichte ihm einen grünen Ausweis mit der Bescheinigung über eine 80%igen Behinderung und mit einem B.
Seitdem fährt Victor immer in Begleitung Zug und kauft sich auch mal einen Behindertenkarte fürs Fußballstadion, nachdem es sich einen Rollstuhl im Rollstuhlverleih ausgeliehen hat...nett, die Polen :-)
Samstag, 29. Mai 2010
Montag, 24. Mai 2010
back home
nachdem new york mich mit kopfschmerz verursachendem luftdruck und verhangenem himmel freigegeben hatte, empfing berlin mich mit einem klärenden regenschauer. der flug war ein spaß. gegenüber der delta und iberia ist klm hoch zu loben...die hochgewachsenen, blonden holländer-stwardessen sind zwar nicht viel jünger als die amerikanischen oder spanischen, haben sich aber ihre profesionelle freundlichkeit bewart, die man ihnen als fluggast fast abkaufen möchte und sich rundum wohl und versorgt füht...das essen war vorzüglich und selbst der kaffe trinkbar, baileys und weißwein haben den abend abgerundet.
nachdem mich die umrundung der erdkugel um eine nacht betrogen hatte und ich mich mit dem kleinen bildschirm an meinem sitz beschäftigt habe um unter andem ein paar brocken koreanisch zu lernen freute ich mich, ungewöhnlich munter für die nicht vorhandene, schlaflose nacht, nach 13 stündiger reise vertrauten boden zu betreten...ich wähnte mich in der trügerischen annahme in eine stadt zu kommen in der ich den anderen menschen auf augenhöhe begegnen und mich auf die öffentlichen verkehrsmittel verlassen könnte. dennoch habe ich es auf der kurzen strecke vom flugahfen nach hause fertig gebracht einmal in die falsche u-bahn zu steigen und dann von der richtigen ausgespuckt zu werden, um wegen bauarbeiten in einen ersatzbus verfrachtet zu werden...dieser setzte mich dafür, als entschädigung, direkt vor meiner haustür ab, was mir so lange freude bereitete bis ich feststellen musste, dass mir diese auch nach mehrmaligem penetranten klingeln verschlossen blieb.
zum glück traf ich netty auf ihrer arbeitsstelle um die ecke an und kann deshalb jetzt von der glücklichen heimkunft einer übermüdeten, aber glücklichen urlauberin berichten.
nachdem mich die umrundung der erdkugel um eine nacht betrogen hatte und ich mich mit dem kleinen bildschirm an meinem sitz beschäftigt habe um unter andem ein paar brocken koreanisch zu lernen freute ich mich, ungewöhnlich munter für die nicht vorhandene, schlaflose nacht, nach 13 stündiger reise vertrauten boden zu betreten...ich wähnte mich in der trügerischen annahme in eine stadt zu kommen in der ich den anderen menschen auf augenhöhe begegnen und mich auf die öffentlichen verkehrsmittel verlassen könnte. dennoch habe ich es auf der kurzen strecke vom flugahfen nach hause fertig gebracht einmal in die falsche u-bahn zu steigen und dann von der richtigen ausgespuckt zu werden, um wegen bauarbeiten in einen ersatzbus verfrachtet zu werden...dieser setzte mich dafür, als entschädigung, direkt vor meiner haustür ab, was mir so lange freude bereitete bis ich feststellen musste, dass mir diese auch nach mehrmaligem penetranten klingeln verschlossen blieb.
zum glück traf ich netty auf ihrer arbeitsstelle um die ecke an und kann deshalb jetzt von der glücklichen heimkunft einer übermüdeten, aber glücklichen urlauberin berichten.
Sonntag, 23. Mai 2010
MOMA
von zu viel essen wird einem schlecht und von zu viel kunst kann einen der schwindel ueberwaeltigen...ueberwaeltigt wurde ich im MOMA, gestern abend, als freier eintritt war und zichtausende sich durch die saele des 6 stoeckigen megamuseums draengelten...
da gab es fotos aus aller welt und ich habe bekanntschaft mit kaethe kollwitz gemacht (da muss man erst nach amerika um etwas ueber die frau zu erfahren, nach der der platz benannt wurde, auf dem man oefters in der sonne zu fletzen pflegt...sie hat mich beeindruckt!)...dann gab es noch verstoehrende installationen mit bekleideten und nackten menschen, die stundenlang still in posen verharrten, sich gegenueberstehend oder sitzend...eine frau hing nackt an der wand in einer aehnlichen pose wie jesus am kreuz...dann gab es bilder von allen moeglichen groessen der kunstscene...und fuer den rest des abends fuehlte ich mich erschlagen, unfaehig weitere eindruecke zu verarbeiten und genauso unfaehig mich gegen sie abzuschirmen...hilflos...schlaf war die einzige fluchtmoeglichkeit.
da gab es fotos aus aller welt und ich habe bekanntschaft mit kaethe kollwitz gemacht (da muss man erst nach amerika um etwas ueber die frau zu erfahren, nach der der platz benannt wurde, auf dem man oefters in der sonne zu fletzen pflegt...sie hat mich beeindruckt!)...dann gab es noch verstoehrende installationen mit bekleideten und nackten menschen, die stundenlang still in posen verharrten, sich gegenueberstehend oder sitzend...eine frau hing nackt an der wand in einer aehnlichen pose wie jesus am kreuz...dann gab es bilder von allen moeglichen groessen der kunstscene...und fuer den rest des abends fuehlte ich mich erschlagen, unfaehig weitere eindruecke zu verarbeiten und genauso unfaehig mich gegen sie abzuschirmen...hilflos...schlaf war die einzige fluchtmoeglichkeit.
Freitag, 21. Mai 2010
Ist New York eine Reise wert?
..das hat meine Mama gefragt und dass ist auch die Frage, die ich seitdem ich hier angekommen bin, immer mal wieder eroertere.
Das ist schwer. New York ist nicht, was ich mir vorgestellt habe...eine hochtechnologsierte Metropole, in einem atemberaubenden Tempo, die einem die Sprache verschlaegt...auch die riesen alternative Kunstscene aus dem New York meiner Vorstellungen habe ich bisher nicht gefunden...
Wir waren erstaunt, wie ruhig die Stadt ist...selbst am Nabel und Im Zentrum des Hightech, am Timesquare kann man sehr relaxed auf einer Treppe sitzen und sich in normaler Lautstaerke unterhalten, ohne dass die Worte von ohrenbetaeubendem Stadtlaerm verschluckt werden wuerden.
New York erinnert mich an vielen Stellen an Buenos Aires, nur dass alles 5 mal so teuer ist, was uns in den ersten Tagen ein wenig den Spass verdorben hat...langsam haben wir uns eingegrooft, wir wissen, dass das Obst an den Strassenstaenden viel guenstiger ist als im Supermarkt und ernahren uns hauptsaechlich von Nudeln mit Pesto und Sandwiches (wobei eine Packung Vollkorntoast 4$ kostet).
Suna hat gesagt, dass New York einer Frau gleicht, die mal sehr schoen gewesen ist, als sie jung war, die nun aber alt geworden ist und sich immernoch genauso zurecht macht wie frueher um den Schein zu waren, sie sei immernoch die junge Schoenheit. Z.B. mussten in Chelsea junge alternative Kuenstler ihre Ateliers an teure Feinschmeckerlokale und Modedesiner abtreten, da sie sich die Mieten einfach nicht mehr leisten konnten...wo eins Kunst zu finden war ist jetzt alles komerzialisiert...
Der Central Park ist sehr schoen...er wirkt wie Natur in ihrer Ursprungsform, ist aber von oben bis unten durchgeplant...o.k. es gibt Nudeln mit Pesto...
Das ist schwer. New York ist nicht, was ich mir vorgestellt habe...eine hochtechnologsierte Metropole, in einem atemberaubenden Tempo, die einem die Sprache verschlaegt...auch die riesen alternative Kunstscene aus dem New York meiner Vorstellungen habe ich bisher nicht gefunden...
Wir waren erstaunt, wie ruhig die Stadt ist...selbst am Nabel und Im Zentrum des Hightech, am Timesquare kann man sehr relaxed auf einer Treppe sitzen und sich in normaler Lautstaerke unterhalten, ohne dass die Worte von ohrenbetaeubendem Stadtlaerm verschluckt werden wuerden.
New York erinnert mich an vielen Stellen an Buenos Aires, nur dass alles 5 mal so teuer ist, was uns in den ersten Tagen ein wenig den Spass verdorben hat...langsam haben wir uns eingegrooft, wir wissen, dass das Obst an den Strassenstaenden viel guenstiger ist als im Supermarkt und ernahren uns hauptsaechlich von Nudeln mit Pesto und Sandwiches (wobei eine Packung Vollkorntoast 4$ kostet).
Suna hat gesagt, dass New York einer Frau gleicht, die mal sehr schoen gewesen ist, als sie jung war, die nun aber alt geworden ist und sich immernoch genauso zurecht macht wie frueher um den Schein zu waren, sie sei immernoch die junge Schoenheit. Z.B. mussten in Chelsea junge alternative Kuenstler ihre Ateliers an teure Feinschmeckerlokale und Modedesiner abtreten, da sie sich die Mieten einfach nicht mehr leisten konnten...wo eins Kunst zu finden war ist jetzt alles komerzialisiert...
Der Central Park ist sehr schoen...er wirkt wie Natur in ihrer Ursprungsform, ist aber von oben bis unten durchgeplant...o.k. es gibt Nudeln mit Pesto...
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